Wasser

Wasser ist essentiell fuer Mensch, Tier und Pflanze zum ueberleben. Das ist ja jedem klar, aber trotzdem macht man sich darueber in Europa – ein Kontinent ohne Wassernot – kaum Gedanken, dass Wasser zu knapp werden kann. In Kenia dagegen ist das allgegenwaertig.


In Nairobi gibt es zwar Wasser aus den Leitungen, allerdings wird das immer mehr rationiert. Im Moment kommt Wasser etwa 2x die Woche fuer 12 Stunden. In der Zeit muessen Wassertanks aufgefuellt werden, ansonsten muss man sich teuer Wasser bringen lassen.
In vielen Regionen Kenias ist es da komplizierter, da ist man praktisch nur auf Regenwasser angewiesen, um zu Trinken, um anzubauen, um Tiere zu halten…

Nun war die letzte Regenzeit in Kenia sehr trocken und dadurch fehlt es einfach an Wasser. Der Wasserstand bei vielen Seen ist an einen Tiefstand. Dadurch entsteht das naechste Dilemma: Kenias Energieproduktion besteht zu 75% aus Wasserenergie und im Moment werden immer wieder Wasserkraftwerke abgestellt, weil die Stauseen nicht genug Wasser fuehren. Vermutlich wird daher ab August nicht mehr nur Wasser rationiert, sondern auch Elektrizitaet – sprich, man hat nur mehr ein paar Stunden am Tag Strom.

Nun ist das nicht so schlimm, als wenn es so eine Rationierung in Europa gibt, da hauptsaechlich mit Gas gekocht wird und nicht viel Essen gekuehlt oder eingefroren wird. Aber es zeigt einfach, was passiert, wenn man zu sehr auf eine einzige Energiequelle setzt: Falls die versiegt, hat man nur Probleme.

Und als Kontrast dazu lese ich noch, dass in Oesterreich staendig Ueberschwemmungsgefahr ist. Wasser bringt auch nur Probleme 😉

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