Uganda und Ich

So, ich bin jetzt (naja, eigentlich schon seit Mittwoch :D) wieder zurueck in Kenia und wie versprochen schreibe ich, was so passiert ist:

Gleich mal an der Grenze zu Uganda gabs das erste Problem; obwohl Einwohner von Kenia (und ich bin das, hab auch nen Ausweis dafuer) kein Visa fuer Uganda zahlen muessen, war das den Grenzbeamten egal. Da ich ja trotzdem immer noch Oesterreicher bin, hab ich 50$ Visa zahlen duerfen (fuer die restlichen Tage in Uganda hab ich nur knapp mehr gebraucht!), hat also schon mal doof angefangen – die werden dann och eine offizielle Beschwerde von mir bekommen, hehe. Aber kein Problem, mit der Mastercard halt Geld abheben in Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Denkste, es hat schon mal ne halbe Stunde gedauert um einen Bankomaten fuer Mastercard zu finden, da die fast nur Visa akzeptieren. Und dann haben die einfach meine Karte abgelehnt.. nach unzaehligen Versuchen bei Bankomaten und Bankschaltern habe ich dann aufgegeben und bei meinen Mitreisenden gebettelt 🙂 Daher fuer alle die nach Uganda gehen: Visa-Karte bestellen.

Was hab ich dann in Uganda gemacht: Es hat mit Kampala und dessen Maerkte besichtigen angefangen. Kampala selbst ist viel sicherer als Nairobi, daher kann man auch viele Unvorsichtige mit Geldtaschen in der Gesaesstasche sehen – in Nairobi waer die Brieftasche gleich weg. Dann gibts noch viele Motorraeder die als Taxi fungieren, macht Spass und nach mehr als 10 Monaten in Kenia ist kein Helm beim Motorrad fahren auch nicht mehr neu.

Die naechsten Tage sind wir dann quer durchs Land getourt (per Matuatu, Bus, Motorrad – nur als Passagier :), Boot, Lastwagen und zu Fuss) und haben Hoehlenmalereien, Wasserfaelle, Seen, die Quelle des Nils und viele verschiedene Betten gesehen. Hoehepunkt der Reise war allerdings Rafting am Nil. Als kompletter Anfaenger in rafting bin ich doch mit gemischten Gefuehlen ins Schlauchbott geklettert, abern ach ein paar Uebungsstuerzen und dem Bewaeltigen der ersten Stromschnelle war es Spass pur! Bei grossen Stromschnellen zu kaempfen aufm Boot zu bleiben oder gegen eine Stromschnelle anzukaempfen nur um einen Wasserfall hinunterzurasen bringt einiges an Adrenalin 🙂 Und ein Zimmer mit Aussicht auf den Nil, in dem sich der Sonnenaufgang spiegelt ist nicht zu verachten (sogar auf der Toilette gabs die Aussicht! :D). Mehr kann man bei Equator Rafts nachlesen.

Ansonsten: Beim Essen gabs ein paar Unterschiede zu Kenia, hat auch geschmeckt :); nach einer Motorradfahrt auf einer staubigen Strasse weiss man, was dreckig wirklich heisst!; und bei der Rueckreise wollten die Kenianer an der Grenze auch noch Geld fuers Visa haben. Nach einer kurzen Diskussion ist das aber fallen gelassen worden – mit Kenianern kann man immerhin noch verhandeln 😀

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5 Antworten to “Uganda und Ich”

  1. stefon Says:

    *g* Das klingt ja mehr als fein…

    Aus Interesse: Ne Ahnung warum Kampala sicherer ist als Nairobi?

  2. esterer Says:

    Hört sich alles toll an. Haben uns gerade Bilder von Equator Raft angesehen,krass

  3. karibukenia Says:

    Ich vermute, dass die Polizei in Kampala besser arbeitet. Zumindest ist die ugandische Polizei nicht so korrupt wie in Kenia, siehe auch diesen Bericht.
    Und wir haben auch ne Foto-CD bekommen, die gibts dann daheim zu sehen 🙂

  4. Thomas Says:

    hast du in nem zelt geschlafen oder in nem zimmer?

  5. karibukenia Says:

    Zimmer, wir wollten im Zelt schlafen, aber das haette man selber mitbringen muessen!

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