European Film Festival in Nairobi

Zuerst kurz etwas zum European Film Festival. Es hat heuer zum 18ten Mal in Nairobi stattgefunden und es wird von der Europaeischen Union gefoerdert. Daher darf man sich vor jeden Film die europaeische Hymne anhoeren (Freude schoener Goetterfunke…).
Insgesamt habe ich mir sechs Filme angesehen: 14 Kilometros (Spanien), Turneja (Serbien), Te Doy Mis Ojos (Spanien), Underbar Och Alskad Ab Alla (Schweden), The Boy in the striped Pajamas (Grossbritannien) und Medvidek (Tschechische Republik).

Mehr Details zu den Filmen:

Beim ersten Film den ich gesehen habe, 14 Kilometros (14 Kilometer), geht es um drei Westafrikaner die aus unterschiedlichen Gruenden (Geld verdienen, Flucht vor einer Zwangsheirat) nach Europa wollen. Man erlebt typische Probleme, die bei so einer „Reise“ aufkommen, wie sie behandelt werden usw…. Der Film war ganz okay, wirkt teilweise ein wenig wie eine Dokumentation die in Fiktion verpackt wurde. Der Name spielt auf die kuerzeste Distanz zwischen Afrika und Europa am Gibraltar an: 14km.

Turneja (Die Tour): Hier geht es um eine Kuenstlergruppe aus Belgrad, die bei einer Tour mitten in den Jugoslawischen Buergerkrieg geraten. Es wurde versucht die Schreckenstaten des Krieges als auch die involvierten Voelker zu beleuchten. Schlussfolgerung im Film war, dass eigentlich kein Unterschied zwischen den verschiedenen Seiten ist und (Zitat aus dem Film) es kaum moeglich waere einen Film ueber den Krieg zu drehen. Leider hatten sie auch recht, der Film war oft etwas langatmig.

Te Doy Mis Ojos (Nimm meine Augen): Ein Beziehungsdrama. Ein Frau wird vom Ehemann geschlagen, sie trennen sich und der Mann versucht sich durch Therapien zu bessern. Es wurden die verschiedenen Problem in so einer Situation ziemlich gut herausgebracht. Da mir aber solche Dramen nicht so liegen, ist dies auch nicht mein Favorit.

Underbar Och Alskad Ab Alla (Wunderbar und von allen geliebt): Bei dem schwedischen Film geht es um eine arbeitssuchende Schauspielerin, die durch einen falschen Lebenslauf eine Stelle in einen tollen Theaterstueck bekommt. Dabei gibt es die uebliche Liebesbeziehung. Fazit: Man kann sichs ansehen, ist aber nicht so besonders und Schweden moegen die Daenen nicht 🙂

The Boy in the striped Pajamas (Der Junge in den gestreifen Pyjamas): Mein absoluter Favorit. Es geht um einen deutschen Jungen in der Nazizeit, der eine Freundschaft mit einem juedischen Jungen schliesst. Viel mehr will ich eigentlich auch nicht verraten, aber der Film ist einfach gut gelungen und zeigt den zweiten Weltkrieg ganz gut aus der Sicht eines Jungen. Ansehen!

Medvidek (Teddybaer): Erneut ein Beziehungsdrama. Vier Paare die anfangs gluecklich wirken, aber alle ihre Probleme haben, zeigen, wie man mit Beziehungsproblemen umgehen kann oder auch nicht. Ist ganz okay, war besser als erwartet.

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