Coca Cola vs. Tradition

Februar dieses Jahres hat Coca Cola die Namens- und Vermarktungsrechte fuer das Nyayo National Stadium in Nairobi fuer drei Jahre erworben, das Stadion in Coca Cola Stadium umbenannt, rot-weiss angemalt und angefangen, die Gehsteige um dem Stadium zu erneuern. Der Preis dafuer: 1,5 Millionen Dollar. Anfangs Mai wurde der Vertrag allerdings bruechig:

das Sportministerium gab bekannt, dass Nyayo im Namen enthalten sein muss, also Coca Cola Nyayo National Stadium. Das war fuer Coca Cola nicht in Ordnungn, daher haben sie den Deal zurueckgezogen.

Nun ist das Nyayo Stadium aber nicht ganz unwichtig: Es wurde letztens fuer ein WM-2010-Qualifikationsspiel der Kenianischen Nationalmannschaft gegen Tunesien genutzt und es war geplant dort noch mehr Qualifikationsspiele zu veranstalten. Das Geld von Coca Cola waere fuer eine Renovierung des Stadions genutzt worden. Und nun hat der Fussballverband FIFA das Stadion – 4 Tage nach dem Platzen des Vertrags mit Coca Cola – das Stadion fuer internationale Spiele gesperrt, da es den Sicherheitsrichtlinien nicht entspricht. Daher wird die Nationalmannschaft jetzt in einem groesseren und moderneren Stadion spielen, man muss also nicht in eine andere Stadt/anderes Land ausweichen.

Hat sich die kenianische Regierung nun ins eigene Knie geschossen, da nun kein Geld fuers Stadion da ist oder war es wichtig, den traditionellen Namen zu behalten?
Ich finde den Schritt auf alle Faelle mutig, haette es nicht erwartet und nachdem ein moderneres Stadion verfuegbar ist auch in Ordnung.

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Eine Antwort to “Coca Cola vs. Tradition”

  1. Thomas Says:

    Sehr mutig und sehr bewundernswert!

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